Freitag, 30. Mai 2014



Aoatearoa
Das Land der langen weißen Wolke

Soooo, jetzt bin ich da=)
Nachdem mich meine Family soooo lieb am Flughafen verabschiedet hatte und ich heulend in die Sicherheitskontrolle ging, erwies sich der Sicherheitsmann an der Sicherheitskontrolle als sehr geduldig. Gott sei Dank stand niemand hinter mir, ich brauchte nämlich ungefähr ewig, bis ich alles – Laptop, Handy, E-Reader und Pass und Tickets und was weiß ich noch alles – aus meinem Rucksack draußen hatte. Wenn ich jetzt so darüber nachdenke, glaube ich lachte er sich innerlich kaputt aber er war trotzdem nett zu mir und in dem Moment wars mir auch egal=) Auf jeden Fall hab ich mich irrsinnig darüber gefreut, dass ihr da wart! Auch wenn ich nicht mehr sehr gesprächig war… =)
Als ich dann schon im Sicherheitsbereich war, stand dann die Gitte auf einmal vor mir. Sehr lieb!
Alle meine Flüge hatten dann Verspätung, sodass ich weder in London noch in Hongkong lange warten musste sondern eher damit zu tun hatte noch zum Gate zu kommen.

Am 28.05 um Punkt  10 Uhr Ortszeit landete meine Maschine in Auckland.
10 Uhr die Sonne scheint – die Frisur… mmh sitzt nach 25 Stunden Flug nicht mehr so ganz- Gemütszustand: Wo ist ein Bett???
Nachdem die Einreise, entgegen meiner Erwartungen, total easy ablief, fuhr ich mit einem Airport –City Bus in das 45 min vom Flughafen entfernte Auckland. Mein Hotel schnell gefunden, bezog ich gleich mein Zimmer, packte meinen Koffer und Rucksack ein bisschen um und machte mich nochmal auf zur Waterfront. Es war ja erst 13.00 Uhr. Am Ferry Building angekommen setzte ich mich erst noch ein bisschen in die Sonne. Ich nahm mir vor bis um 20 Uhr aufzubleiben, damit ich gleich in den richtigen Rhythmus kommen konnte.  Also ging ich noch ein bisschen umher, die Queens Road (absolute Hauptschlagader in Auckland), ein paar Nebenstraßen auf und ab  und irgendwann fand ich mich auf einer Bank in der Sonne am Ferry Building wieder =) Nachdem ich da dann fast eingeschlafen bin, kaufte ich mir noch ein Nackenhörnchen und ging dann gaaaanz langsam zum Hotel zurück. Ich schlief trotz intensiven Bemühungen um 18.30Uhr ein und schlief dann wirklich bis 7 Uhr in der Früh durch=) Schön wars.
In der Früh hab ich dann ein bisschen Sport angeschaut….sehr seltsamen Sport?! Ich hab wirklich keine Ahnung, was die hier so machen. Also, dass ich Rugby nicht checke war mir klar aber ich wusste nicht mal wie das hieß was die da spielen. Das eine war wie Baseball nur…irgendwie anders und das andere war wie Frauenbasketball…nur auch irgendwie total anders? Sehr seltsam…  Und zu Rugby sag ich nur HÄH??? und AUA!!!
Naja um 9 Uhr machte ich mich dann zum Frühstücken auf. Ich hatte mir davor noch eine Route rausgesucht, die durch die westlichen Stadtteile Aucklands führte.
 Karangahape Road
Hier ist es ganz schön hügelig… mit meinem gefühlten 10 kg schweren Rucksack hab ich gleich mein Sportprogramm absolviert=) Und irgendwie ist es hier ganz schön warm für, umgerechnet, November?!  Also nicht, dass mich das stören würde… im Gegenteil, dann kommt es mir nicht ganz so hart an, dass wieder Herbst ist =)
Heute hats zwar immer mal wieder richtig genieselt aber das störte überhaupt
Von der Ponsonby Road hatte man zwischendrin immer mal wieder einen schönen Blick auf die Skyline von Auckland.

Von der aus ging ich dann bis Wynand Quarter (Teil des Hafens), von wo aus man sehen kann, warum Auckland den Beinamen „City of Sail“ hat -> Segelboot an Segelboot. Über die Wynand Crossing Fußgängerzugbrücke kam ich dann zum Viaduct Harbour der 2000 aufgrund Neuseelands Verteidigung des America’s Cup saniert wurde.
Die Selfies muss ich noch üben =)
kommt leider nicht so gut rüber aber war echt riesig und nicht das einzigste Riesensegelboot=)
Heute steht da eine Yacht und ein Luxussegelschiff nach dem anderen… echt beeindruckend.  Schon wieder relativ fertig machte ich mich noch auf den Weg in die südöstlichen Stadtteile. Auch sehr hügelig aber total lieb.

Albert Park
 Hat auch irgendwie was von San Francisco: 1.hunderttausend Einbahnstraßen und 2. Hügelig…ok, vielleicht nicht ganz so steil wie in SF aber trotzdem schweißtreibend=)
Nach einer kurzen Essenspause im Hotel machte ich mich nochmal auf um mich rund um den Skytower (328m, höchstes Gebäude Neuseelands) umzusehen. Leider ist in der Zeit, in der ich unten stand keiner gesprungen -> Skyjump 192m freier Fall. Hätte mich wirklich interessiert, was das für Verrückte sind, die das machen=)  Eigentlich wollte ich dann noch schauen, wie weit ich zu Fuß zum Strand brauche, da es aber hier ja um spätestens 18 Uhr dunkel ist (ich hätte mich daheim gerade ans „lange- Hell“ sein gewohnt), beschloss ich das auf wann anders zu verschieben. Auf meinem Heimweg ging ich noch an einem Einkaufszentrum vorbei um schnell mit meinem Handy ins Inet zu gehen. Also free Wifi ist hier wirklich an jeder Ecke zu finden, hätte ich nicht gedacht…
Im Hotel angekommen hab ich nicht mehr viel gemacht, weil ich eigentlich schon wieder fix und fertig vom ganzen Tag war=)
Ja…jetzt hab ich noch 2 volle Tage in Auckland und am Sonntag fahr ich dann mit dem Bus nach Wellington. Dort gehe ich dann erst mal 3 Wochen in einen Sprachkurs, auf den ich mich ehrlich freue. Ich hoffe ich komm bald wieder dazu zu schreiben!

Eins muss ich noch sagen: Hier sind wirklich alle seeehr freundlich, sei es die im Hotel, im Café, in den Geschäften, der UNICEF-Mensch der mich auf der Straße angesprochen hat ( dann aber meinte, wenn ich jetzt am Reisen bin, hab ich kein Geld um UNICEF zu unterstützen, ich könnte es ja dann in Deutschland machen=) ) oder die Frau, die mit mir eine Umfrage zum Bussystem in Auckland machen wollte (Ich hab ihr zwar gleich am Anfang gesagt, dass ich dazu nichts weiß, da ich noch nicht gefahren bin und ich erst seit Mittwoch da bin aber sie fing trotzdem an. Nachdem sie dann nach der 2. Frage feststellte, dass sie mich die restlichen 2 DIN A4 Seiten nicht fragen kann, gab sie es auch auf, gab mir dann aber noch ein paar Tipps, was ich unbedingt anschauen muss =) )

Soviel von mir! Ich hoffe es geht Euch allen gut?!
Viele liebe Grüße auf die andere Seite
Christina

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen