| Mount Tongariro im Tongariro National Park auf meinem Weg nach Wellington |
Northland and the Black Forest
Lang, lang ist’s her, dass ich geschrieben habe. Tut mir
leid! Aber ich musste jetzt lange Zeit auf die Fotos warten und dann war wieder
mal kein Wifi da und so weiter und sofort…. Dafür wird’s heute wieder seeeehr
lange! Es gibt viele neue Erlebnisse =)
Deutschland ist Fußballweltmeister…Yeah!!! Man könnte
sagen, ich hatt’s doch irgendwie im Gefühl…=)
Was war denn da noch???
Also…letztes Mal bin ich bei der Duckfarm stehen
geblieben! Das ist ja schon ewig her!
An dem Wochenende, an dem das Fernsehteam auf der
Duckfarm war, wurde ich am Samstag noch von Tamara (Schweiz), Natalie
(Deutschland) und Jan (Belgien) abgeholt und wir fuhren gemeinsam für 3 Tage in
den Norden. Wir hatten uns für diese 3 Tage einiges vorgenommen, sodass wir
leider ziemlich hetzen mussten. Aber von vorne=)
Abgeholt haben sie
mich Samstagvormittag um 11 Uhr in Warkworth. Von dort sind wir dann über
Wellsford und den Mangawhai Heads zu den Waipu Coves….1. Stop!
Waipu Coves: „ Was? Ein schöner 2 Stunden Walkway durch
eine Höhle mit Glühwürmchen…Toll! Da müssen wir hin!!!“
„ Im Reiseführer steht aber man braucht sehr gutes
Schuhwerk und am besten 2 große Taschenlampen…“
Schuhwerk? Naja nicht das Beste (besonders das von Jan=
durchgelatschte Nike Turnschuhe) aber geht scho!
Taschenlampe? Basd scho 2 kleine haben wir irgendwo
griffbereit, die werden scho reichen!
…man könnte sagen: wir waren bestens gerüstet!
Dort angekommen mussten wir feststellen, dass es RICHTIG
dunkel da drin war und ziemlich… nass! Die meinten mit gutem Schuhwerk wohl
Gummistiefel mit Spikes! Man musste nämlich durch einen kleinen Bach durch,
sonst konnte man nicht weitergehen. An besagtem Bach angekommen wollten wir
Mädls eigentlich wieder umdrehen, weil… naja, da war weit und breit nur Wasser,
von dem wir auch nicht wussten wie tief es ist aber von dem wir wussten, dass
es bestimmt irrsinnig kalt sein würde! Wir waren noch beim Fotos machen, als
der Jan doch tatsächlich die Schuhe ausgezogen hat und barfuß weiterlief…die
spinnen die Belgier!
Da standen wir nun… wir drei…alleine in der dunklen,
kalt-nassen Höhle…einsam und verlassen! Uns blieb sozusagen gar nichts Anderes
übrig als es dem Durchgeknallten nachzumachen und ebenfalls barfuß durch das
eisigkalte Wasser zu waten! Außerdem wars noch ziemlich unangenehm zum gehen,
wegen den ganzen Steinen… wobei man das durch die Kälte oft gar nicht richtig
gespürt hat, wo man überall drauflatscht=)
Aber ich muss zugeben es hat sich auf jeden Fall gelohnt.
Wir sind noch ein bisschen tiefer in die Höhle und haben tatsächlich ein paar
Glühwürmchen an der Decke gesehen. Man kam sich vor wie unter einem
Sternenhimmel! Echt toll! Allerdings sind wir den Walkway nicht ganz gegangen,
hauptsächlich wegen der vorher beschriebenen Umstände aber auch weil uns die
Zeit schon ein bisschen knapp wurde. Beim zurückgehen hatten wir noch einen
irrsinnigen Spaß, weil der lehmige Boden mit den nassen Füßen richtig slippery
wurde! Das war ein Spaß… und eine Herausforderung, bis wir wieder draußen
waren=)
Und draußen kamen wir dann ausm Lachen gar nicht mehr
raus, als Tamara dann auch noch barfuß in Kuhmist stieg!
Gott sei Dank war am Parkplatz noch ein Klohäuschen mit
einer Dusche außen dran, sodass wir uns die Füße noch waschen konnten=)
Mit gut durchbluteten Beinen (das war Kneippen vom
allerfeinsten=) ) fuhren wir dann über Whangarei und Kawakawa (darauf hatte ich
bestanden, weil dort die Hundertwassertoiletten sind und ich die unbedingt
sehen wollte) weiter nach Pahia, wo wir uns auch ein kleines Backpackers
suchten. Am Abend sind wir noch schnell was einkaufen und zum Essen gegangen
und haben dann noch im Zimmer The Bourne Identity angeschaut.
Pahia ist eine sehr kleine putzige Stadt, die im Sommer
glaub ich ziemlich überlaufen ist. Von dort aus kann man mit der Fähre auch
nach Russell, eine kleine Insel. Wir konnten es leider aus Zeitgründen nicht
mehr anschauen. Soll aber auch sehr schön sein!
Am nächsten Tag sind wir bei strahlendem Sonnenschein von
Pahia nach Kerikeri, haben uns dort die Rainbow Waterfalls angeschaut und sind
dann nach Whangaroa Harbour! Das war der absolute Wahnsinn! Wir sind dort auf
den St. Pauls Rock (25 min durch den übelsten Baatz) und hatten eine traumhaft
schöne Aussicht auf den Hafen und das Meer! Richtig idyllisch =) Das muss man
sich anschauen, wenn man in der Gegend ist. Auch der Aufstieg, wenn auch
matschig, ist es auf jeden Fall wert! Da wir aber wieder mal die Uhr im Nacken
hatten fuhren wir weiter Richtung Cable Bay, wo ich meine erste Hockey Pockey
Icecream gegessen hab!!!! Der Wahnsinn! Hockey Pockey ist ein typisch
Neuseeländische Eissorte… irgendwas mit Caramel, aber einfach toll=)
Weiter im Norden auf der Karikari Peninsula an einem
absolut verlassenen Strand haben wir dann geluncht. Leider fing es dann zu
regnen an, sodass wir uns ins Auto zurückziehen mussten. Was dann im Endeffekt
auch gut war, sonst wäre es zu spät geworden. Denn dann machten wir uns endlich
auf zum Cape Reinga = der nördlichste Punkt Neuseelands! Es führt nur eine
Straße dort hoch, die ewig ist. Wenn man die Karte so ansieht, könnte man
meinen man fährt auf dieser besagten Straße, sieht im Westen auf den 90 miles
Beach und im Osten auf den Pazifik… könnte man meinen… hab ich immer gemeint…
war aber nicht so! Im Gegenteil: man sieht die komplette Strecke nicht EINMAL
aufs Meer, weder im Osten noch im Westen. Die Straße verläuft einfach in der
Pampa… Also die Landzuge ist doch etwas breiter als ich immer angenommen habe
=)
Der letzte Stop vor dem Cape sind die Giant Sand Dunes,
die wir uns natürlich auch noch anschauen mussten, da wir ja die ganze Strecke
nicht auf den 90 miles Beach schauen konnten. Auf diesen Strand kommt man
nämlich nur, wenn man eine Bustour zum Cape Reinga bucht. Der Bus fährt dann
nämlich direkt am Wasser am Strand entlang. Ansonsten kommt man nur über wenige
Zufahrten zu Fuß ans Meer. Aber zurück zu den Giant Sand Dunes… ich sags Euch:
die waren wirklich Giant!!! Riesig! Man fühlte sich mit einem Mal in die Sahara
versetzt. Da war ich zwar noch nie aber so stell ich sie mir vor=) Wir mussten
dann erstmal 2 Dünen erklimmen um einen etwas spärlichen Blick auf den Strand
werfen zu können. Man glaubt es kaum aber das war ganz schön anstrengend auf
diese Dünen zu wandern… 1 Schritt vor, 4 zurück, 1 Schritt vor, 4 zurück…. Da
vergeht einem schnell mal die Lust=) Aber wir pushten uns gegenseitig an. Am
Ende wurden die auch noch ziemlich steil, sodass wir uns auf allen Vieren
weiterbewegten =) Oben angekommen, haben wir bemerkt, dass wir schon ziemlich
spät dran waren, weil die Sonne bereits am Untergehen war und wir beschlossen,
dass wir den Rest vom Sonnenuntergang noch am Cape Reinga anschauen wollten…
Wettlauf gegen die Sonne! Leider haben wir verloren =( De Mare war leider schon
weg, als wir ankamen. Aber das Gute daran war, dass sonst niemand mehr da war.
Wir waren komplett alleine. Auf der einen Seite noch das Sonnenrot, auf der
anderen Seite die Nacht und einige Gewitterstürme. Letztere haben wir dann noch
live miterlebt. Amazing, wie sich das Meer auf einmal aufbauscht, wenn ein Sturm
im Anmarsch ist! Überhaupt fand ich den Platz sehr schön… es gibt da nicht
wirklich viel zu sehen aber ich fand es schön da zu stehen und einfach nur aufs
Meer zu schauen. Für die Maori ist das ein heiliger Ort: der Legende nach
verlassen die toten Seelen dort Neuseeland, auf ihrem Weg ins Jenseits. Als es dann schon dunkel wurde und zum Regnen
anfing brachen wir wieder auf und sahen auf dem Weg sogar kleine Wildschweine.
Wir fuhren dann noch bis Ahipara, was sich noch ganz schön zog. Dort angekommen
haben wir dank eines netten Campsite Besitzers eine Cabin zum Preis eines Dorms
bekommen. Das war seeehr lieb=) Beim Auto ausräumen hab ich dann noch Tamaras
Soy yoghurt sprichwörtlich geschrottet=) Irgendjemand stellte den yoghurt
nämlich zwischen Kofferraumtür und Auto (wir hatten einen Nissan Sunny, also
eine Art Coupé… wenn man das so sagen kann?) Das hatte ich aber nicht gesehen
und ich war diejenige, die den Kofferraum mit voller Wucht zuschlug… die Tür
war zu und ich hatte Yoghurt in den Haaren, Yoghurt auf dem Pulli, Yoghurt auf
der Hose und die Lacher auf meiner Seite…=)
Wir kochten noch und dann sind wir auch schon bald ins
Bett gegangen. Am Frühstückstisch diskutierten Tamara und Jan doch tatsächlich
über Physik!!! Physik am Frühstückstisch… was für ein Start in den Tag =)
Natalies und mein Kommentar war lediglich: Physik ist tooootaaaal unlogisch!!!
Entweder sowas liegt einem oder nicht… Natalie und mir eben nicht!
Nach diesem schweren Frühstück fuhren wir nach Hokianga
und nahmen dort die Fähre über einen kleinen See. Leider schlug das Wetter als
wir auf dem Schiff waren um und es regnete. Der Captain von der Fähre war total
nett und meinte, nachdem er mich und Natalie fragte woher wir sind, ob denn
überhaupt noch jemand in Germany ist oder ob alle hier in Neuseeland sind=) Auf
der anderen Seite machten wir dann, wieder bei schönerem Wetter Stop in Opononi
zum Lunch und dann fuhren wir weiter zum Waipoua Forest. Der Wald mit den
dicksten und größten Kauri Bäumen. Da
regnete es dann wieder aber wir konnten trotzdem tolle Bilder machen. Den
zweitgrößten Baum = Father of the Forest fand ich am beeindruckendsten… da geht
man und geht man ewig durch den Busch und auf einem Mal steht dieser Riese vor
dir. Wobei weniger die Größe als die Dicke beeindruckend ist! Einfach der Wahnsinn! Am Eingang und Ausgang muss man sich die
Schuhe reinigen und mit irgendwas einsprühen, weil es eine Krankheit gibt,
durch die die Bäume eingehen… und das da nix verschleppt wird… muss man Schuhe
reinigen!!!
Ja das war mein Northland Trip! Also es war ein sehr
schönes Wochenende und wir hatten einfach irrsinnig viel Spaß! Der beste
Kommentar kam von Natalie. Als ich den das erste Mal gehört hab, hätts mich
beinahe vom Stuhl gehauen.
Natalie war die Jüngste und immer wenn sie mal nicht
mitgekommen ist oder einen Witz nicht verstanden hat sagte sie: „ Hey… i’m from
the black forest! That’s an
excuse for everything!“ Das war der
Hammer…der Black Forest!!! Running gag !
Und dann “zuhause” war auch schon meine letzte Woche bei
Ann und Marc angebrochen. In der ist eigentlich nichts außergewöhnliches mehr
passiert…außer… DER STURM!!!
Hier hatte es teilweise Windgeschwindigkeiten von
130km/h, am Cape Reinga wurden sogar 160 gemessen. Außerdem regnete es nur
noch. Auf der Coromandel Halbinsel hatte es teilweise alle Dächer abgedeckt, im
Norden (sprich, da wo ich die Tage davor war) wurden LKWs von den Straßen
gepustet und Ortschaften und Straßen komplett überflutet. Von dem her konnten
Ann und ich nicht viel draußen machen und wir bemerkten den Wind nur durch
Stromwackler und das das Haus hin und wieder erzitterte. Da die Häuser hier nur
selten auf dem Boden stehen sondern auf Stelzen, egal wo sie stehen, wackelte
teilweise die ganze Hütte=) Komisches Gefühl!
Am ärgsten bekam meine Pipilotta den Sturm zu spüren.
Hat‘s ihr doch tatsächlich einen fetten Ast vom Baum vom Nachbarn
draufgeschlagen!!! Knacks in der Windschutzscheibe… musste ich
auswechseln…einige $ vom Wind davon geblasen….KACK STURM!!!
Zum Trost ging Ann mit mir zum Curry essen und ins Kino
von Matakana. Ein wirklich uriges kleines Kino mit 3 Sälen á 20, 30, 40 Sitzen.
Wir sahen Jersey Boys… War aber ganz in Ordnung=)
Am Freitag kam am Abend noch Mitch (der Nachbar von der
Duckfarm) mit seinen zwei englischen WOOFERn vorbei. Das war eine Gaudi. Die
erste Stunde sprachen die nur über die Jagd… Pfaue, Fasane, Wildschweine,
Paradise Ducks alles zum jagen… ehrlich gesagt, musste ich mich sehr konzentrieren
um etwas zu verstehen. Aber ich glaube, selbst wenn die Unterhaltung in deutsch
gewesen wäre, hätte ich schätzungsweise nur die Hälfte verstanden. Nach einer
Stunde fragte mich Mitch dann, ob man irgendwas (?) nicht auch in Deutschland
jagen dürfte… ich schaute ihn an wie einen Zug und sagte, dass ich absolutely
no idea hätte! Die nächste Frage war dann wer am Wochenende Fußball spielen
würde…na hallo, das wäre ja peinlich, wenn ich das nicht gewusst hätte=)
Das Spiel hab ich tatsächlich mit Ann angeschaut. Um
Punkt 7 Uhr in der Früh am Montag saßen wir beide vorm Fernseher=) Nur danach
hat keiner mit mir gefeiert…anstatt dessen bin ich dann nach Taupo gefahren.
Hab dort die erste Nacht in meiner Pipilotta mit neuer Windschutzscheibe
geschlafen. Es ging sogar von der Kälte her…Gott sei Dank! Am nächsten Tag,
15.7., als ich auf dem Weg nach Wellington war (um Matthias vom Flughafen
abzuholen, der am 16.7 um 15.28 Uhr dort landete) stellte ich mitten auf der
Strecke fest, dass ich doch tatsächlich einen Tag zu früh dran war… das muss
man sich mal vorstellen!!! Man verliert einfach jeglichen Überblick über Zeit
und Datum… Wahnsinn! Also beschloss ich kurzerhand noch über Whangaroa zu
fahren. Dort angekommen bin ich dann noch auf einen kleinen Turm gegangen mit 174
Stufen. Von dort oben hatte ich einen super Ausblick auf die Stadt. Gott sei
Dank hat das Wetter auch noch mitgespielt. Die Stadt an sich ist wirklich klein
und schnuckelig =) Ich hab mich dann noch beim AA angemeldet = neuseeländisches
Pendant zum ADAC, bei dem eine Basismitgliedschaft umsonst ist wenn man ADAC-
Mitglied ist. Das ist doch was=)
Auf der Strecke nach Levin hab ich mir dann wieder einen
Campingplatz gesucht und hab wieder übernachtet. Am nächsten Tag hab ich am
Strand gefrühstückt… einfach toll. Und weil da auch noch ein Wegweiser zu einem
Schiffswrack ausgewiesen war, machte ich gleich noch einen kleinen
Frühstücksspaziergang. Das „Schiffswrack“ erwies sich dann als Sanddüne… wäre
kein Schild dort gestanden, wäre ich vorbei gelaufen. Alles vom Sand bedeckt!
Ende vom Lied war dann, dass ich zwar kein Wrack gesehen habe, dafür aber
Kopfweh hatte. Der Wind war das einzig grausige an dem Strand!
Wieder im Auto machte ich mich dann auf nach Wellington.
Dort angekommen fuhr ich gleich zum Flughafen. Das Wetter war inzwischen
richtig mies… bei uns würde man sagen, wie im November! Als der Flieger um
15.28 Uhr landete positionierte ich mich MIT SCHILDCHEN =) am Ausgang wo die
Passagiere immer alle rauskommen. Als Matthias um 16.15 Uhr immer noch nicht da
war und außer mir auch keiner mehr
wartete, war klar, dass irgendwas mit dem Gepäck wohl nicht stimmen musste… So
wars dann auch! Irgendwer hatte seinen Rucksack verbaddelt, sodass er ohne
Gepäck da stand! Also fuhren wir im nass-kalten, windigen und einfach ekligen
Wellington ohne Gepäck zum Campingplatz in Upper Hutt, den wir erstmal eine
halbe Stunde suchen mussten. Kurz: es war ein prima Start für Matthias! Der
Arme!
Und dann gabs noch ein typisches Backpackeressen : Nudeln
mit Tomatensoße=)
Am nächsten Tag sind wir dann in die Stadt gefahren und haben tatsächlich einen kostenlosen Parkplatz gefunden… also man musste glaub ich schon zahlen aber wir wussten nicht wo und als wir jemanden fragten, meinte der nur „for a few hours?....pfff… don’t care!“ Okay… wenn der das so sagt! Und tatsächlich haben wir umsonst geparkt! Sehr toll! Wir sind dann ein bisschen durch die City gegangen aber leider, war das Wetter soooo unglaublich mies, dass es nicht wirklich schön war. Also fuhren wir nachmittags nochmal zum Flughafen um nachzufragen, wann der Koffer denn kommen würde. Die Dame meinte zwar dann erst um 23.30Uhr aber wir sagten zu, dass wir ihn dann abholen würden, weil wir am Abend eh noch zum Beer Club von meiner Schule gehen wollten. Gesagt getan, doch davor fuhren wir nochmal nach Upper Hutt zum Campingplatz, kochten und fuhren dann wieder nach Wellington. Um halb 9 kamen wir dann in der Kneipe an, in der noch ganz viel andere Studenten und Marc (der Lehrer) vom Campbell Institut waren. Wir hatten eine irrsinnige Gaudi. Wir lernten mal wieder neue Leute kennen und ich konnte noch ein paar Studenten wiedersehen, mit denen ich im Kurs war. Es war wirklich ein sehr schöner Abend!
Am nächsten Tag sind wir dann in die Stadt gefahren und haben tatsächlich einen kostenlosen Parkplatz gefunden… also man musste glaub ich schon zahlen aber wir wussten nicht wo und als wir jemanden fragten, meinte der nur „for a few hours?....pfff… don’t care!“ Okay… wenn der das so sagt! Und tatsächlich haben wir umsonst geparkt! Sehr toll! Wir sind dann ein bisschen durch die City gegangen aber leider, war das Wetter soooo unglaublich mies, dass es nicht wirklich schön war. Also fuhren wir nachmittags nochmal zum Flughafen um nachzufragen, wann der Koffer denn kommen würde. Die Dame meinte zwar dann erst um 23.30Uhr aber wir sagten zu, dass wir ihn dann abholen würden, weil wir am Abend eh noch zum Beer Club von meiner Schule gehen wollten. Gesagt getan, doch davor fuhren wir nochmal nach Upper Hutt zum Campingplatz, kochten und fuhren dann wieder nach Wellington. Um halb 9 kamen wir dann in der Kneipe an, in der noch ganz viel andere Studenten und Marc (der Lehrer) vom Campbell Institut waren. Wir hatten eine irrsinnige Gaudi. Wir lernten mal wieder neue Leute kennen und ich konnte noch ein paar Studenten wiedersehen, mit denen ich im Kurs war. Es war wirklich ein sehr schöner Abend!
Am Ende fuhren wir noch Tamara nach Hause, holten den
Koffer ab und fuhren wieder 40 min zum Campingplatz…
Nachdem das Wetter wirklich schlecht war und wir einfach
nichts in Wellington unternehmen konnten, beschlossen Matthias und ich am
nächsten Tag weiter zu fahren. Ostküste Richtung Napier!
Nach Lunch und Fotoaustausch bei Tamara fuhren wir um
halb 3 los. Das Wetter wurde schon bald nach Wellington besser und wir
übernachteten auf einem absolut genialem und billigem Campingplatz zwischen
Palmerston North und Hastings! Der war einfach der Hammer!!! Hatte eine tolle
Lage und der Preis stimmte auch und war super ausgestattet.
Samstag morgen sind wir dann nach Napier gefahren. Auf dem Weg dorthin haben wir einen Stop an
der Küste eingelegt… die Wellen dort waren der Hammer! Sowas hab ich noch nie
gesehen! Echt toll. Da hätte ich stundenlang zusehen können. Schwimmen ist dort
absolut untersagt und wir stellten auch fest, derjenige, der da ins Wasser geht
ist absolut lebensmüde! In Napier
angekommen fuhren wir zur I-site und zum Einkaufen und dann regnete es…was
ging!!! Und es war auch schon dunkel, sodass wir uns ein Hostel suchten,
kochten, in eine Bar gingen und Rugby anschauten (es stellte sich heraus, dass
ich nicht die Einzigste bin, die dieses Spiel nicht versteht… nach dem letzten
Spiel der All Blacks, dachte ich ja, dass sich der Nebel ein wenig lichtet…weit
gefehlt!!! Ich checks einfach nicht) und dann schlafen gingen!
Sonntag morgen, es regnete immer noch aus vollen Kübeln
haben wir gefrühstückt (WeetBix! Gibt’s hier überall und wir dachten uns, wir
probieren das mal aus. Ich muss da ein Foto reinstellen, weil wenn ich es
beschreiben würde, glaube ich würde es sich ziemlich eklig anhören =) ) und
sind dann entgegen unseres ersten Plans Richtung Bay of Plenty gefahren, weil
dort das Wetter besser sein sollte. Momentan ist nämlich üüüüberall schlechtes
Wetter… außer eben an einem Streifen an der Bay of Plenty. So sind wir heute
den ganzen langen Tag im Auto gesessen, sind durch Regen und Sonnenschein
gefahren, vorbei an Kuhweiden, Schafweiden, jede Menge Gämsen, grüne Hügel, kleine
Städtchen, über eine Bergkette, einem Flusslauf entlang (von der Quelle bis zum
Mündung), am Meer entlang, im Hellen und im Dunkeln! So sind wir jetzt an einem
Campingplatz, der sauteuer ist aber top ausgerüstet ist. Im Hintergrund hör ich
das Meer rauschen und ich seh den Sternenhimmel (ich hoffe es bleibt jetzt auch
klar! Würde gerne mal an einer Stelle etwas länger bleiben!). Eigentlich sehr
idyllisch, würden neben mir am Tisch nicht gerade 3 Franzosen essen =) Hihi!
Ansonsten weiß ich jetzt gerade nichts mehr und ehrlich
gesagt, bin ich ganz froh, Euch wieder auf den neuesten Stand gebracht zu
haben. War doch einiges zu erzählen!
Ich hoffe es geht Euch allen gut?!
Liebe Grüße Christina
Hier die Fotos:
Die 4 Chaoten
Das waren die Höhlen=)
St. Pauls Rock
so haben nicht nur die Schuhe ausgeschaut....
^auf den VIP Sitzen, unten: Rainbow Waterfalls
Auf den Sanddunes (unten), Eis am Cable Bay( oben)
leider sieht man nicht wie steil es war... aber es war steil
Hundertwasser Toilets in Kawakawa
Cable Bay again (oben), Cape Reinga (unten)
Kauri Forest, Waipoua Forest
The big one=)
Tut mir leid, dass alles etwas durcheinander ist, aber ich muss jetzt wieder ausm Internet raus, weil die Bücherei zu macht und deswegen ist es bissl durcheinander. Ich hab noch gaaaaanz viele Fotos... die kommen dann beim nächsten mal=)
| Unser DVD Abend |
| Nochmal bei den Rainbow Waterfalls |
| auf meinem Weg nach Wellington durch den Tongariro National Park |
| Und mein ungeplanter Zwischenstopp in Whanganui |
| Mein Frühstück am Strand...parkplatz=) |
| Das war alles, was man von dem Schiffswrack sehen konnte... |
| Der hängt am Flughafen in Wellington...riesig=) |
| Da war er dann scho da... der Matthias=) |
| Beer Club |
| Auf einem Campingplatz auf dem Weg nach Napier |
Juchuuhhh! Endlich mal wieder ein neuer Bericht! Und so tolle Fotos! Wenn ich mir die so anschaue, dann nehm ich mir doch gleich mal fest vor, dass ich da auch mal hinkomme!
AntwortenLöschenVom Kone soll ich dir sagen: Vielen, vielen Dank für die Geburtstagspostkarte! Total lieb, dass du drangedacht hast!
Schreib weiterhin, man kann sich´s echt gut vorstellen! :)
Wir denken an dich!
Bussal Daniela
Hey, hey! Wow das war mal Text, kam mir vor als würde ich ein Buch lesen;) aber mal wieder super geschrieben und total interessant und schön was du wieder alles erlebt hast!! Macht Spaß zu lesen und ist einfach schön das es dir trotz des etwas miesen Wetters so gut gefällt und du so wahnsinnig tolle Plätze aufsuchst!! Da wird man fast ein bisschen neidisch; )♥
AntwortenLöschenAuch die Bilder sind wieder super toll!!
Ist Wahnsinn wie die Zeit vergeht, schreib weiter so fleißig, lass dich vom Wetter nicht unterkriegen und pass gut auf dich und Pipilotta auf!:))
Denken an dich! Glg von uns vieren
Super, daß es bei Deinem Blog weiter geht, toll geschrieben wunderschöne Fotos,
AntwortenLöschentrotz schlechtem Wetter gute Laune und viel Spaß, so soll es sein! Schade um die Windschutzscheibe aber viel wichtiger, daß Du da nicht im Auto warst.
Hundertwasser ein Traum wie immer. Als ich Benno den Blog vorgelesen habe war zur gleichen Zeit ein Bericht im TV über den Norden von Neuseeland wo Du gerade bist, war der Hammer!!!!!!!!!!!!!!
Also paß gut auf Dich auf wir freuen uns schon auf das nächste Mal
LG
Gabi