Donnerstag, 23. Oktober 2014


Theresa ist hier und mir fehlen die Worte…=)

 

Jaaaa so ist es! Seit knappen 2 Wochen ist die Theresa bei mir. Wir haben schon wieder viel erlebt, gelacht und angestellt…

Angefangen hat alles am Montag den 29. September. Nach 8 ½ Stunden Autofahrt von Wellington nach Auckland (ich hatte mich ein bisschen verschätzt) war ich mindestens genauso fertig wie Theresa nach ihrem Flug. Wir checkten erst einmal im Hotel ein, kauften uns noch ein Abendessen und gingen durch die Straßen von Auckland. Nachdem wir insgesamt 1 Woche für die Nordinsel  und 2 Wochen für die Südinsel eingeplant hatten beschlossen wir Northland (sehr zur Freude meinerseits -> habs ja doch schon 3x gesehen) auszulassen und gleich Richtung Coromandel Peninsula zu fahren. Gesagt, getan! Am nächsten Tag fuhren wir also gleich von Auckland nach Whitianga an der Ostküste der Peninsula. Dort angekommen suchten wir uns ein super Hostel direkt am Beach! Wir bekamen ein ganzes Apartment zum Preis eines Dorms… Schnäppschen=)

Am nächsten Tag fuhren wir zum Hot Water Beach und zur Cathedral Cove. Diesmal hatten wir aber die Ebbe verpasst und waren sowohl am Beach als auch bei der Cove bei übelster Flut.






Aber toooootaaaaaal cool! Für die Theresa tat`s mir ein bisschen Leid, weil sie nicht in den heißen Quellen baden konnte. An der Cove suchten wir uns einen super Platz in einem Felsen (etwas erhöht) aber nachdem es uns beinahe unsere Schuhe (die wir wohlwissend auf einem Stein unten liegen ließen) davon schwemmte  mussten wir leider wieder gehen. Auch wenn es toll war dieser Mordsbrandung zuzusehen. Am Hot Water Beach wollten wir ursprünglich auch der Flut zusehen und setzten uns auf einen schönen Ast, der, unserer Meinung nach, weit weg war vom Wasser… „Theresa?... ich glaub… die Welle….KOMMT!“ 

„WAAAHHH; DIE WELLE IST DAAAA!“

Die Flut ist schnell!!!

Anyway, an diesem Tag fuhren wir noch weiter bis nach Rotorua. Ins übelriechende Rotorua… Nach einem kurzen Abendspaziergang durch den Park in der Ortschaft und einem super Abendessen gingen wir allerdings auch schon bald ins Bett.





Kneippen mal warm=) Warme Quellen!

Am nächsten Tag machten wir noch einen Abstecher ins Volcanic Valley. Der Walkway dauerte knapp 3 Stunden aber war wunderschön. Vorbei an brodelnden Seen, kristallblauen Wasserbecken, erloschenen Geysiren und ganz vielen Blubberblasen=)







Von dort aus fuhren wir nach Taupo, checkten in einem super Hostel ein und trafen in unserem 6er Dorm auf Vivien aus Dortmund (AAAAHHH schwarz-gelb… na schmarrn=) ) und Sunny aus Japan. In der Küche, ich erzählte der Theresa gerade irgendwas, kam auf einmal vom Tisch hinter mir :“He, kimmst du aus Bayern?“ Saßen da doch glatt 2 Mädls eine aus München und die andere aus Straubing… so kloa is de Welt=)


Mittlerweile war dann scho Freitag und wir fuhren weiter nach Waitomo zu den Glühwürmchen Höhlen… Oh ich vergas: Ein super Schnäppschen again! Haben wir doch glatt über eine Internetseite das Tumu Tumu Toobing in den Glühwürmchenhöhlen um 50% billiger buchen können! Da lebt es sich gleich besser=) Auf jeden Fall sind wir dann also zu den Höhlen. Insgesamt waren wir 6 Leute in unserer geführten Gruppe mit 2 Guides… 5 Deutsche (die sind echt überall…) und ein Indonesier! Wir fuhren dann erst einmal zu einem Schuppen, nahe der Höhle, und bekamen einen Neoprenanzug, Helm mit Stirnlampe und Gummistiefel! Gut gerüstet gings dann los. In der Gegend um Waitomo gibt’s mehrere hundert solche Höhlen mit Glühwürmchen und mehrere Anbieter für Black Water Rafting, Bootstour, Climbing etc pp… Wir nahmen eben Tumu Tumu Toobing = Black Water Rafting! Hört sich jetzt allerdings abenteuerlicher an, als es war!

Wir gingen erst durch ein kleines Loch im Boden eine Leiter runter und zwängten uns dann durch mehrere Felsspalten durch. Irgendwann landeten wir in einem unterirdischen See und über uns waren Glühwürmchen über Glühwürmchen… wirklich toll… wäre die Wassertemperatur nicht irre kalt gewesen. Wir hatten zwar den Neoprenanzug aber dadurch, dass wir immer ins Wasser und ausm Wasser gingen, konnte der seine Wirkung nicht wirklich entfalten. Außerdem waren die Gummistiefel natürlich permanent bis zum Rand voll mit eiskaltem Wasser = kalte Füße, kalte Füße = kalt überall… aber was einen nicht umbringt macht einem nur noch härter=)  gruselig waren auch die Streckenabschnitte wo wir durch Wasser schwimmen mussten, wo wir keine Ahnung hatten wie tief es eigentlich ist und vor allem WAS SICH DARIN BEFINDET!!! Gott sei Dank wissen wir, dass es keine giftigen Tierchen gibt… hier!

…Ja ich weiß, dass es in irgendwelchen stockdunklen Höhlen in eisigkaltem Wasser nichts hält ist mir auch klar… aber wenn die Phantasie mit einem durchgeht, dann denkt man nicht mehr so klar!  

Irgendwann kamen wir dann an einen kleinen Felsen, an dem wir einen kleinen „Schwimmring“ (sagt man das so?) bekamen, vom Felsen rückwärts ins Wasser sprangen  und uns dann entlang einer Schnurr, die im Wasser war, treiben ließen. Immer im Blick: Die Glühwürmchen  an der Decke! In der Mitte der Höhle bekamen wir dann noch eine warme Fanta, die ein Guide mitgenommen hatte und Schokolade=) Sehr zur Freude von Theresa und mir=)

Am Ende wars nochmal ein bisschen grenzwertig, weil es ziemlich seeeehr eng wurde. Da es die Tage davor nämlich geregnet hatte und der letzte Teil der Höhle unter Wasser war mussten wir eine Umleitung nach draußen nehmen. Vor der Umleitung sagte der Guide noch zum Scherz:

“Now you will see some Wetas…“

 „What’s that?“

„…hehehe… you will see!“

Irgendwann kams mir dann…”Oh oh… sind des ned Spinnen oder so?”

Und ich schau hoch und seh überall sowas:
(eigentlich haben die Bilder von den Tierchen und uns in der Höhle gemacht aber die haben uns leider die falsche Dropbox Adresse gegeben, sodass wir sie weder anschauen noch downloaden können :( )
Deshalb ein Link:
http://gewius.com/136-2/

Und des agrad in dem engsten Teil der Höhle und weil wir auch noch so eine Schnarchnase vor uns hatten, mussten wir da ewig drin stehen/knien/krabbeln…. Auf der Stelle… mit den Viechern überm Kopf… grausig!

Insgesamt war die Höhle 950 meter lang und teilweise 30 meter unter der Erde. War super und hat echt Spaß gemacht. Interessant war dann auch noch: Wie komme ich aus dem Neoprenanzug raus… Theresa und ich haben  mal wieder alle unterhalten…

Christina:“ Ah ich komm ned raus!“

Theresa:“ Warte ich zieh an!“

Aber wie heißt es so schön: Jeden Tag eine gute Tat! (Und sei`s nur jemanden zum Lachen zu bringen=) ) (Wobei das schaffen wir zwei jeden Tag!)

Wir fuhren dann noch bis Taumarunui, übernachteten auf einem Campingplatz und fuhren am nächsten Tag den Forgotten World Highway… Highway Nr 43… Leider war das Wetter nicht ganz so schön, wobei die Stimmung trotzdem cool war… Sonnenschein… Regen… Sonnenschein…Niesel… Sonnenschein! Nur die Fernsicht war etwas ungünstig! In Stratfort angekommen fuhren wir als erstes zur I-site um Internet zu haben. Nach einer Weile klopfte dann ein junger Kerl aus Pfaffenhofen ans Fenster (durch meine FCB- und Bayernflagge erkennt man uns doch gleich) grinst uns an und fragt in einem uns wohlbekanntem Slang wo wir herkemma=) Wir haben ihm dann noch ein  paar Tips für die Nordinsel gegeben und haben seine Landkarte mit Sachen, die er anschauen muss, angekritzelt. Wir dagegen fuhren noch nach New Plymouth und Hawera. Dort haben wir big Bunny kennengelernt… Theresa geht aus der Küche raus zum Auto:“Boah Christina! Da sitzt big Bunny vorm Auto!“ Schau ich raus, sitzt doch glatt ein richtig süßer, fetter Stallhase vorm Auto. Wir tauften ihn big Bunny und er gehörte einem Maori, der sein Auto neben unserem stehen hatte. Big Bunny verstand aber nur englisch, er kam nämlich nur, wenn man ihn in englisch gerufen hatte. Putzig der Kleine=)








Am Sonntag fuhren wir noch nach Masterton, weil ich mich noch mim Jan wegen den Fotos treffen wollte. Erst gingen wir noch durch den Park, in dem ich, als ich bei den Evertons war, immer joggen war und fuhren dann zu dem Haus wo er mit seinem Chef wohnt. Sein Chef hätte uns dann gleich angeboten zum Dinner zu bleiben und zu übernachten aber wir hatten schon was mit der Tamara in Wellington ausgemacht… Abends fuhren wir dann eben noch nach Wellington, checkten schnell im Hostel ein und gingen mit der Tamara zum Pizzaessen. Nachdem wir uns auch noch eine Nachspeise beim Kaffee und Eis genehmigten gingen wir 3 Frostbeulen zur Waterfront und auf dem Heimweg an einer Karaokebar vorbei … und rein. Das war dann noch richtig lustig. Leider hatten wir nicht allzu viel Zeit, weil die Tamara schon bald ihren Bus erreichen musste… aaaaber es reichte noch für 1 Lied von Abba (Tamara und ich) und eins von Colbie Callait mit einem anderen Kerl aus der Bar. Echt lustig! Auch wenn ich nicht singen kann und die Tamara sogar schon Musicals gesungen hat… aber je weniger, dass man es kann, umso lustiger ist es=) Und wie vorher schon erwähnt… Mal wieder jemanden zum Lachen gebracht=) Danach fielen wir aber ziemlich fertig in unser Bettchen! Am nächsten Tag waren wir als erstes im Botanischen Garten und gingen dann, weil es regnete, was runter ging ins Te Papa. Theresa ging durchs Museum und ich schickte meinen letzen Blogeintrag ab. Und erledigte mal wieder alles im Internet!






Am Dienstag in der Früh um 8.30 Uhr lagen wir bei strahlendem Sonnenschein mit der Fähre ab. Ehrlich gesagt, kann ich es immer noch nicht glauben, dass jetzt der erste Teil meiner kompletten Reise (nämlich die Nordinsel) schon vorbei ist… ich komm jetzt nicht mehr auf die Nordinsel… also nur noch, wenn ich dann ganz wegflieg von Neuseeland=)

Auf jeden Fall, hatten wir GOTT SEI DANK ein schönes Wetter bei der Überfahrt. Mir hats nämlich schon ordentlich gegraust, da ich mir über die Seetauglichkeit meines Magens nicht ganz im Klaren war. Bis auf anderthalb Stunden auf der Cook Strait, die ich mich-stark-auf-die-Musik-konzentrierend hinterm Panoramafenster verbracht habe, gings mir dank Cola echt gut. Und sobald wir in den Fjorden der Südinsel drin waren, wars einfach traumhaft. Von Picton fuhren wir dann gleich noch über den Queen Charlotte Drive nach Kaiteriteri, wo wir eine Nacht aufm Campingplatz verbrachten und am Abend unseren heiligen Wurzelstock am Strand fanden=) Kleiner Insider… ich würde euch jetzt auch gerne ein paar Bilder von unserem Strandspaziergang reinstellen…. Aber die Theresa sagt, ich darf nicht… =) Aber ihr bekommt ein Bild von unserem heiligen Wurzelstock, der seitdem immer im Auto mitfährt!










Der heilige Wurzelstock

Am nächsten Tag gingen wir einen traumhaften Walkway. Abel Tasman Coastal Walkway! Eigentlich ein 4-Tages Marsch aber wir gingen nur einen Teil, weil wir ja weiter in den Süden fahren wollten. Es war wirklich sehr schön und wir hatten den Petrus Gott sei Dank auf unserer Seite! Mittags lagen wir uns mal volle Breitseite in die Sonne an den langen Sandstrand… Urlaub pur… inklusive fetzen Sonnenbrand=)








Am Abend fuhren wir nach Motueka in einen Holiday Park… womit wir wieder beim Thema:

Jeden Tag eine gute Tat! (Und sei`s nur jemanden zum Lachen zu bringen=) ) (Wobei das schaffen wir zwei jeden Tag!)

wären! In diesem Holiday Park gabs nämlich auch einen schönen Spielplatz für die kleinen Besucher… und für uns! Am Besten war das riiiiiiieeeeesig groooooße Trampolin! Wir waren wieder einmal die Unterhaltung für die restlichen Besucher… allerdings haben wir erst später festgestellt, dass es auch Deutsche waren! Egal=)


Donnerstags fuhren wir über die Buller Gorge Swingbridge nach Westport. Die Hängebrücke war die reine Abzocke! Wir zahlten 30$ p.P. für die Hängebrücke und den Flying Fox zurück. Zugegeben der Flying Fox war lustig aber zu kurz um dafür soviel Geld zu zahlen. Aber das wussten wir vorher noch nicht… also gingen wir über die Hängebrücke über den reissenden Fluss, gingen auf der anderen Seite einen kleinen Walkway und fuhren dann mit dem Flying Fox wieder über den Fluss zurück… Eine Sache von insgesamt 45 minuten! Und dann hätten wir noch 25$ für die Fotos, die sie von uns geschossen hatten zahlen dürfen… gscheid blöd!





Aber gut, wir fuhren dann ohne Fotos weiter nach Westport, quattierten uns im Campground ein und gingen nochmal einen Walkway zu einer Seelöwen Kolonie. Das war dann noch ein stimmungsvoller Tagesausklang! Bei den Seelöwen gings dann noch richtig zu aber es war schön ihnen zuzuschauen, auch wenn sie im Endeffekt nur dalagen! Die haben ein Leben! Liegen den ganzen Tag in der Sonne auf einem Felsen und pennen, in der Nacht gehen sie dann auf die Jagd. Aber die sind wirklich putzig anzuschauen. Nach insgesamt 3 Stunden kamen wir dann wieder zurück auf den Campingplatz, kochten und lernten in der Küche noch 2 Österreicher kennen, die zurzeit auf Weltreise sind. Es war echt super spannend sich mit ihnen zu unterhalten. Die waren davor schon in Südamerika, Nordamerika, Australien und als nächstes geht’s bei ihnen nach Asien. Echt toll=)










Auf jeden Fall fuhren wir den nächsten Tag die Westküste weiter Richtung Süden, vorbei an den Pancake Rocks und den Blowholes in Punakaiki. Gott sei Dank hatten wir es genau so geschafft, zu Flut dort zu sein! Es war wirklich beeindruckend! Was da für eine Brandung entsteht ist der Hammer! Da donnerts ganz schön, wenn eine Welle reinkommt. Ich hoffe, dass kommt auch auf den Fotos so rüber…? Wir waren auf jeden Fall für den Tag gleich das 2. Mal geduscht=) Also da hats mir sehr gut gefallen, ich hätte mich da stundenlang hinsetzen können und dem Wasser zuschauen können. Was da für Wuchten aufkommen ist echt respekteinflösend!







Aber leider fuhren wir nach 1 Stunde wieder weiter, weil wir ja noch soweit wies ging in den Süden runter wollten. Über Greymouth fuhren wir dann nach Hokitika, der Jadehauptstadt (meiner Meinung aber gar nicht schön) und dann weiter nach Franz-Josef. Eigentlich wollten wir da am nächsten Tag eine Kayaktour machen aber der Anbieter hatte geschlossen und somit entschieden wir uns nur einige Walkways zur Gletscherzunge zu machen. Das war aber auch schön=)













Vom Gletscher fuhren wir weiter zum Lake Matheson, von dem man normalerweise ein super schönes Panorama auf Mt. Cook (Neuseelands höchster Berg mit 3754m) und Mt. Tasman (3498 m) hat… Nur leider hatten wir ein eher schlechteres Wetter und die Berge waren recht verhangen. Aber mei, dafür hatten wir die Tage davor immer Glück=)

Die nächste Nacht schliefen wir in Haast Beach. Ein Campingplatz auf dem wir alleine unter vielen einheimischen Fischern waren. Momentan ist nämlich die Zeit des Whitebaits. Eine kleine Fischart, die total begehrt ist und mit der richtig Kohle geschäffelt wird (250 gramm für 60-100$). Die werden von September bis Ende November gefischt und sind in Originalgröße ungefähr so groß:

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Krass oder? In der Küche haben wir Oma May und Oma Sue kennengelernt (also so nennen wir sie=) ) May zeigte uns die Fische, weil wir keine Ahnung hatten, wie die aussehen und ich mir ehrlich gesagt auch nichts darunter vorstellen konnte. Sie zeigte uns ein kleines Päckchen, das ihr Mann an diesem Tag gefischt hatte und war ganz stolz als sie uns erzählt hatte, dass es an diesem Tag vom DOC (Department of Conversation) eine Kontrolle gab, bei dem sie die illegalen Fischer rausgezogen hatten und ihr Mann aber nicht davon betroffen war, weil alles ok war bei ihm. Solange man nämlich nicht mehr Netze als Personen hat, ist alles in Ordnung… hast du aber 5 Netze und 3 Personen, sprich 2 Netze ohne Aufsicht, solltest Du dich nicht erwischen lassen!!! =)

Aber zurück zu den Omas. Mit denen haben wir dann noch ausgemacht, dass wir sie, sobald wir an der Ostküste sind und durch Timaru fahren, anrufen und zum Lunch zu ihnen kommen. Mittagessen für einen Tag schon wieder gebongt=) Wir hoffen nur, dass es keinen Fisch gibt, weil Theresa ist ja Vegetarierin und ich mag keinen Fisch…. Aber mal schauen=) Wir freuen uns schon!

Sonntags sind wir über Wanaka nach Queenstown gefahren. Die Landschaft hier ist einfach der absolute Wahnsinn! Die Seen, die Berge, die Felder und zwischendrin natürlich die Schafe=)  Die Berge sind absolut beeindruckend! Irgendwie aber auch ein bisschen bedrohlich… und man muss bei dem Anblick unweigerlich an Gollum denken=) Leider kommt es natürlich wieder mal auf keinem Foto so rüber, wie es ist!  Aber ich stell euch die Fotos trotzdem rein=)















Queenstown ist die total putzige kleine Stadt! Außerdem ist hier auch mal richtig was los! Am Lake Wakatipu gelegen, gegenüber der mächtigen Eyre Mountains auch noch eine super Lage! Der Schnee wird schön langsam ganz schön mau hier… wird aber ja auch Zeit, weil sonst alles blüht! Richtig schön=)

Dem 6er State Highway bis zum 94er Highway gefolgt, gings heute zum Milford Sound. Wir mussten schon ziemlich früh aufstehen, weil wir ein Schiffchen gebucht hatten und von Queenstown bis zum Sound 4 Stunden eingerechnet haben. Das Wetter war wieder einmal genau richtig: ein wenig bewölkt aber trotzdem immer mal wieder sonnige Abschnitte. Die Berge wurden, je näher wir dem Fiordland kamen immer Hochalpiner und die Straße immer abenteuerlicher! Als wir am Mt. Christina (2502m!!!) vorbei kamen mussten wir durch den Homer Tunnel=)

„Oh… da kommt der Tunnel!“

Auf einmal wurde es dunkel… stockdunkel…

„Wah!!! Licht, ich muss das Licht anmachen!“

„Äh….du hast das Licht schon an!“

„Was?... Wollen die mich verarschen?“

„Ne… die haben nur die Beleuchtung hier drin vergessen!“

Ein Tunnel durch einen großen Berg, bei dem sie eiskalt die Lichter vergessen haben… außerdem war er auch noch einspurig… und es ging knackig bergab da drin=) Aber echt cool!






Nach der Wasserfalldusche=)






Als wir auf der anderen Seite wieder rauskamen, lag uns das komplette Fiordtal (ich weiß, das ist kein Wort, aber ich weiß nicht, welches Wort ich sonst schreiben kann) zu Füßen. Unten fuhren wir dann mit dem kleinen Schiffchen den ganzen Fiord bis zur Tasman Sea… 2 Stunden und 45 minuten. Es war einfach… der Oberknüller! Wir bekamen zwar zweimal eine Dusche ab, weil wir so nahe an einen Wasserfall ranfuhren aber durch den Fahrtwind war das Problem auch gleich wieder behoben! Wir sahen sogar Pinguine und Seelöwen=) Also alles in allem einfach super! Wer hier her kommt, sollte sich dieses Geld echt nicht sparen, weil da verpasst man was, wenn man es nicht macht!!!

Auf unserem Rückweg, auf dem wir ungefähr 2 Stunden gesungen haben, kamen wir auch noch an den Mirror Lakes vorbei. Leider ging der Wind so, dass es nicht richtig spiegelte aber 2 Bilder hab ich wenigstens noch machen können=)

Danach fuhren wir nach TeAnau, quattierten uns wieder einmal ein und kochten uns was. Als wir so in der Küche standen und ich die Avocado für den Salat (Mann, leben wir gesund=) ) aufgeschnippelt habe, wackelt auf einmal die Arbeitsplatte unter mir. Ich dachte mir noch:“ Häh? Spinn ich jetzt, oder wackelt die Arbeitsplatte?... ist die vielleicht irgendwie aufgehängt?“

 Sagt die Theresa schon hinter mir:“Christina!!! Wackelts bei Dir auch?“

Dann schau ich mich um, wackelt ohne schmarrn, die komplette Bude! Die anderen Backpacker, die noch da waren schauten sich alle an, die Lampen wackelten, die Bude knarzte überall (Holzhaus) und der Boden unter den Füßen verselbstständigte sich! Gabs doch tatsächlich ein kleines Erdbeben! Echt krass, oder?

Auch wenn es echt minimal war, fühlt es sich sehr komisch an! Aber danach kam nichts mehr! Man hatte dann vielleicht noch für eine Minute, das Gefühl, dass es noch nachwackelte aber dann wars auch wieder vorbei….

 

 

Und vorbei ist jetzt auch mein Eintrag…. (okay… flacher Abschluss! Entschuldigung!) Aber ich bin mal wieder froh, euch auf den neuesten Stand gebracht zu haben!

 

Ich hoffe ihr habt einen goldenen Oktober zuhause!

Viele Grüße an Euch alle=)

Machts es gut, bis zum nächsten Mal!

Eure Christina


PS = nachträglich hinzugefügt: Tut mir leid, ich hab den Eintrag geschrieben und bin jetzt ewig nicht dazugekommen ihn online zu stellen... deshalb jetzt alles ein bisschen verspätet. Ich hoffe ich komme bald dazu den nächsten zu schreiben=)

1 Kommentar:

  1. Liebe Christina
    super tolle Schilderungen, man ist immer irgendwie mit dabei, wunderbare Landschaften, wünsche weitere "wackelfreie " Zeit für 2 boarische madl in NZ.
    Freuen uns schon auf den nächsten blog
    LG Gabi und Benno

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