Freitag, 16. Januar 2015


Langweilig? Tsss… bei den Klingers doch ned!

 

Hallo Ihr Lieben=)

 

Und wie schauts aus im Winter? Hat er Euch noch fest im Griff?

 

Bei mir gibt’s diesmal gleich 2 Einträge auf einmal. Also als erstes am Besten den anderen lesen… falls möglich =) Das ist das Problem mit dem Internet hier. Da ich nicht weiß, wann ich das nächste Mal reinkomme, stell ich gleich 2 Einträge online… gibt’s viel zu lesen ;)

 

Exmouth war super schön und suuuuuuper heiß! Die Stadt an sich war eigentlich nichts Weltbewegendes. Aber da das Ningaloo Reef unter anderem von dort angefahren werden kann, macht es sie zu etwas Besonderem! Das Riff, ein Weltnaturerbe, ist traumhaft schön! Von Oktober bis Februar kommen an diesen Ort nachts die Schildkröten, um ihre Eier abzulegen. An bestimmten Stränden kann man ihnen dabei, mit ein wenig Glück sogar zuschauen. So wie wir: den 2. Abend saßen wir uns an einen ewiglangen, einsamen, weißen Sandstrand, schauten auf das türkisblaue Wasser und warteten bis die Turtles kamen. Und tatsächlich ließen sie nicht lange auf sich warten. 2 sahen wir im Wasser rumschwimmen, nur wenige Meter von uns entfernt.

Am meisten beeindruckt mich hier, dass man die Tiere in freier Wildbahn sehen kann. Ob Haie, Delfine, Rochen, Schildkröten, Papageien und Koalas (wir haben sogar einen Hammerhai gesehen) alle sind hier zuhause und man kann ihnen, anders als in unseren Aquarien ohne bitteren Nachgeschmack, einfach nur zusehen wie sie ihr Leben leben!






Da das Wetter einfach super duper heiß war, beschlossen wir nicht mehr weiter in den Norden zu fahren. Je weiter nördlich umso weniger ratsam wird das Bereisen, zumindest um diese Jahreszeit. Einmal wegen möglichen Zyklonen und zweitens…. Naja… bei 50° schwitzt man nicht schlecht und jede Art der Aktivität überlegt man sich 5 mal!  So kam es, dass wir wieder gen Süden fuhren. Ein Zwischenstopp am Coral Bay, den unteren Ende des Ningaloo Reefs musste aber noch sein. Dort badeten wir das erste Mal im indischen Ozean!!! Und das mit Rochen zusammen… letztere hab ich Gott sei Dank erst gesehen, als ich schon drin gewesen war. Aber das waren die einzigsten Tiere, die in dem abgesteckten Schwimmbereich waren. Das Wasser war… einfach nur WOW!!! Südsee-/ Bacardifeeling =)

 
 
 
Wobei die  Küsten auch anders ausschauen können =)


Der nächste Stop war Dongara. Und wir dachten uns, wäre doch mal wieder Zeit für ein kleines Autoproblemchen. Ich mein, nachdem und das letzte Mal in Exmouth auch noch die Dachluke vom Wind rausgerissen wurde und das Rücklicht demoliert wurde, wars wirklich schon wieder überfällig! Jede Woche einen Besuch in einer Werkstatt bitte!!!

Und da es Montag war, wollten wir es gleich zu Beginn der Woche hinter uns bringen. Als wir gerade am zusammenpacken waren, wollte der Pap nochmal hinten in den Aufbau um ein T-Shirt zu holen. Da war es mal wieder: Grande Problema! Die Tür ging nämlich nicht auf! Nach kaputter Zweitbatterie, dem Reifen, dem Motor, der Dachluke und des Rücklichtes war die Tür mal etwas Neues!

Wir versuchten wirklich alles: das Dach von außen hochzuheben, mit Ästen durch die Fliegengittertür zu fingern (was uns nur 3x gebrochene Finger einbrachte), wir überlegten die ausgerissene, provisorisch reparierte Dachluke ganz rauszureißen um reinzuklettern, oder ob wir einen Schrank von außen auseinander nehmen sollten um reinzusteigen oder zu guter Letzt ein bisschen durch die Gegend zu fahren, weil vielleicht hat sich das alles nur verkeilt und entkeilt sich wenns bissl ruckelt?!

Nun ja, die Tür wollt nicht wie wir gern wollten! So fuhren wir wieder mal zu einem Mechaniker, der sie uns letztenendes  vorsichtig aufbrach und uns ins 60km nördlich gelegene Geraldton zu einem Schlüsseldienst verwies. Nachdem wir einen Tag zuvor in Geraldton vor lauter einkaufen vergessen hatten, uns eine im italienischen Stil erbaute Kirche anzuschauen, bekamen wir also nochmal die Möglichkeit es nachzuholen. Der Schlüsseldienst verwies uns wiederrum zu jmd anderen, der uns gleich das ganze Schloss rausbaute!

ein Baum vor Geraldton... der wächst wirklich so!!!

Im Hafen von Geraldton

An einem Denkmal in Geraldton
Blöd, dass wir in Carnavon ein neues Auto bekamen andernfalls hätten wir bald alles ersetzt, was es zu ersetzen gäbe!

Aber man sollte eben nicht so voreilig sein, letztens hab ich noch geschrieben: hoffentlich kommt nicht Panne Nummer 4… mittlerweile sind wir bei Nummer 6!

Aber Humor ist, wenn man trotzdem lacht und an diesem Tag hätte ich mich mehrmals wegschmeißen können vor Lachen =D

Über den Nambug Nationalpark mit den Pinnacles und dem Yanchep Nationalpark, dem Naherholungsgebiet von Perth kamen wir gestern dann in Fremantle an… da wo alles begann! Von hier fahren wir morgen nochmal mehr in den Süden in die Weingebiete!

Die Pinnacles


Die Pinnacles schauten auch sehr lustig aus. Mitten in der Pampa stehen die versteinerten Wurzeln, die durch wandernde Sanddünen (bewegen sich bis zu 2,5 m im Jahr fort) auf- und zugedeckt werden, wie kleine Soldaten in der Wüste. Und im Hintergrund sieht man schneeweiße Sanddünen in der Ferne!

 

Obwohl wir, auf die ganze Fläche von Australien gesehen, nur einen kleinen Teil bereist haben, haben wir bereits die unterschiedlichsten Landschaften und Gegenden gesehen. Dieses Land hat unglaublich viel zu bieten und ist reich an Naturwundern jeglicher Art!

 

Von dem her schließe ich mal wieder ab und wünsche Euch alle eine schöne Zeit bis zum nächsten Mal!

Ich hoffe es geht Euch allen gut!?

Liebe Grüße

Eure Christina

 

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