Langweilig? Tsss…
bei den Klingers doch ned!
Hallo Ihr Lieben=)
Und wie schauts aus im Winter? Hat er Euch noch fest im
Griff?
Bei mir gibt’s diesmal gleich 2 Einträge auf einmal. Also
als erstes am Besten den anderen lesen… falls möglich =) Das ist das Problem
mit dem Internet hier. Da ich nicht weiß, wann ich das nächste Mal reinkomme,
stell ich gleich 2 Einträge online… gibt’s viel zu lesen ;)
Exmouth war super schön und suuuuuuper heiß! Die Stadt an
sich war eigentlich nichts Weltbewegendes. Aber da das Ningaloo Reef unter
anderem von dort angefahren werden kann, macht es sie zu etwas Besonderem! Das
Riff, ein Weltnaturerbe, ist traumhaft schön! Von Oktober bis Februar kommen an
diesen Ort nachts die Schildkröten, um ihre Eier abzulegen. An bestimmten Stränden
kann man ihnen dabei, mit ein wenig Glück sogar zuschauen. So wie wir: den 2.
Abend saßen wir uns an einen ewiglangen, einsamen, weißen Sandstrand, schauten
auf das türkisblaue Wasser und warteten bis die Turtles kamen. Und tatsächlich
ließen sie nicht lange auf sich warten. 2 sahen wir im Wasser rumschwimmen, nur
wenige Meter von uns entfernt.
Am meisten beeindruckt mich hier, dass man die Tiere in
freier Wildbahn sehen kann. Ob Haie, Delfine, Rochen, Schildkröten, Papageien
und Koalas (wir haben sogar einen Hammerhai gesehen) alle sind hier zuhause und
man kann ihnen, anders als in unseren Aquarien ohne bitteren Nachgeschmack,
einfach nur zusehen wie sie ihr Leben leben!
Da das Wetter einfach super duper heiß war, beschlossen
wir nicht mehr weiter in den Norden zu fahren. Je weiter nördlich umso weniger
ratsam wird das Bereisen, zumindest um diese Jahreszeit. Einmal wegen möglichen
Zyklonen und zweitens…. Naja… bei 50° schwitzt man nicht schlecht und jede Art
der Aktivität überlegt man sich 5 mal!
So kam es, dass wir wieder gen Süden fuhren. Ein Zwischenstopp am Coral
Bay, den unteren Ende des Ningaloo Reefs musste aber noch sein. Dort badeten
wir das erste Mal im indischen Ozean!!! Und das mit Rochen zusammen… letztere
hab ich Gott sei Dank erst gesehen, als ich schon drin gewesen war. Aber das
waren die einzigsten Tiere, die in dem abgesteckten Schwimmbereich waren. Das
Wasser war… einfach nur WOW!!! Südsee-/ Bacardifeeling =)
| Wobei die Küsten auch anders ausschauen können =) |
Der nächste Stop war Dongara. Und wir dachten uns, wäre
doch mal wieder Zeit für ein kleines Autoproblemchen. Ich mein, nachdem und das
letzte Mal in Exmouth auch noch die Dachluke vom Wind rausgerissen wurde und
das Rücklicht demoliert wurde, wars wirklich schon wieder überfällig! Jede
Woche einen Besuch in einer Werkstatt bitte!!!
Und da es Montag war, wollten wir es gleich zu Beginn der
Woche hinter uns bringen. Als wir gerade am zusammenpacken waren, wollte der
Pap nochmal hinten in den Aufbau um ein T-Shirt zu holen. Da war es mal wieder:
Grande Problema! Die Tür ging nämlich nicht auf! Nach kaputter Zweitbatterie,
dem Reifen, dem Motor, der Dachluke und des Rücklichtes war die Tür mal etwas
Neues!
Wir versuchten wirklich alles: das Dach von außen
hochzuheben, mit Ästen durch die Fliegengittertür zu fingern (was uns nur 3x
gebrochene Finger einbrachte), wir überlegten die ausgerissene, provisorisch
reparierte Dachluke ganz rauszureißen um reinzuklettern, oder ob wir einen
Schrank von außen auseinander nehmen sollten um reinzusteigen oder zu guter Letzt
ein bisschen durch die Gegend zu fahren, weil vielleicht hat sich das alles nur
verkeilt und entkeilt sich wenns bissl ruckelt?!
Nun ja, die Tür wollt nicht wie wir gern wollten! So
fuhren wir wieder mal zu einem Mechaniker, der sie uns letztenendes vorsichtig aufbrach und uns ins 60km nördlich
gelegene Geraldton zu einem Schlüsseldienst verwies. Nachdem wir einen Tag
zuvor in Geraldton vor lauter einkaufen vergessen hatten, uns eine im
italienischen Stil erbaute Kirche anzuschauen, bekamen wir also nochmal die
Möglichkeit es nachzuholen. Der Schlüsseldienst verwies uns wiederrum zu jmd
anderen, der uns gleich das ganze Schloss rausbaute!
| ein Baum vor Geraldton... der wächst wirklich so!!! |
| Im Hafen von Geraldton |
| An einem Denkmal in Geraldton |
Blöd, dass wir in Carnavon ein neues Auto bekamen
andernfalls hätten wir bald alles ersetzt, was es zu ersetzen gäbe!
Aber man sollte eben nicht so voreilig sein, letztens hab
ich noch geschrieben: hoffentlich kommt nicht Panne Nummer 4… mittlerweile sind
wir bei Nummer 6!
Aber Humor ist, wenn man trotzdem lacht und an diesem Tag
hätte ich mich mehrmals wegschmeißen können vor Lachen =D
Über den Nambug Nationalpark mit den Pinnacles und dem
Yanchep Nationalpark, dem Naherholungsgebiet von Perth kamen wir gestern dann
in Fremantle an… da wo alles begann! Von hier fahren wir morgen nochmal mehr in
den Süden in die Weingebiete!
| Die Pinnacles |
Die Pinnacles schauten auch sehr lustig aus. Mitten in
der Pampa stehen die versteinerten Wurzeln, die durch wandernde Sanddünen
(bewegen sich bis zu 2,5 m im Jahr fort) auf- und zugedeckt werden, wie kleine
Soldaten in der Wüste. Und im Hintergrund sieht man schneeweiße Sanddünen in
der Ferne!
Obwohl wir, auf die ganze Fläche von Australien gesehen,
nur einen kleinen Teil bereist haben, haben wir bereits die unterschiedlichsten
Landschaften und Gegenden gesehen. Dieses Land hat unglaublich viel zu bieten
und ist reich an Naturwundern jeglicher Art!
Von dem her schließe ich mal wieder ab und wünsche Euch
alle eine schöne Zeit bis zum nächsten Mal!
Ich hoffe es geht Euch allen gut!?
Liebe Grüße
Eure Christina
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